Willkommen bei Oncoresearch


Wir arbeiten in zwei Zentren in einem weiteren Teilgebiet der Inneren Medizin, und zwar der Onkologie. Die Onkologie befasst sich mit gut- und bösartigen Erkrankungen des Blutes, bösartigen Erkrankungen der Lymphknoten und des lymphatischen Systems sowie bösartigen soliden Tumoren wie Brustkrebs oder Lungenkrebs. Die Entstehung, Häufigkeitsverteilung, Diagnose, nicht operative Therapien und vorbeugenden Maßnahmen dieser Erkrankungen sind Aufgabenbereiche, mit denen sich die Onkologie als internistischer Schwerpunkt befasst.

 

Es werden stetig neue Arzneimittel und Behandlungsmöglichkeiten entwickelt, die durch klinische Studien dem Patienten zugänglich gemacht werden.

 

Die Abteilung Klinische Studien ermöglicht Ihnen, an einer dieser Studien teilzunehmen, wenn Ihr Krankheitsbild passt. Gemeinsam können wir dies herausfinden. Wenn Sie Interesse daran haben, melden Sie sich bitte bei uns.

 

Sehen Sie hier eine aktuelle Auflistung unserer laufenden Studien:


Bronchialkarzinom:

Studien im Indikationsgebiet Bronchialkarzinom befassen sich hauptsächlich mit der Erkrankung an den Atemwegen (Bronchien) oder Lungenkrebs. Unter Lungenkrebs versteht man bösartige Geschwülste, die aus dem Lungengewebe selbst entstehen. Ansiedlungen von Tumoren anderer Organe in der Lunge werden Lungenmetastasen genannt.

 

Hämatologie:

 

Hämatologie umfasst gutartige und bösartige Erkrankungen des Blutes, Bildungsstörungen des Knochenmarks, Blutveränderungen durch immunologische Prozesse, Störungen der Blutstillung und Übergerinnbarkeit des Blutes (Thrombophilie). Die bekanntesten Blutkrankheiten sind die akute und chronische Leukämie (Blutkrebs), bösartige Veränderungen der Lymphknoten und Blutarmut (Anämie).

 

Lymphom/ Leukämien:

Das Lymphsystem ist ein Teil des Immunsystems, das eine Schlüsselrolle bei der Abwehr von Infektionen sowie anderen Erkrankungen (auch Krebs) spielt. Ist dieses gestört, kommt es zu Lymphomen. Lymphome bedeuten im weitesten Sinn eine Vergrößerung eines oder mehrerer Lymphknoten. Diese Vergrößerung kann auf Infektionen oder aber auf bösartige Prozesse in den Lymphknoten hinweisen. Lymphknotenvergrößerungen über 2,5 cm gelten als verdächtig.

 



Eisenüberladung:

Zu einer Eisenüberladung kann es kommen, wenn eine Stoffwechselstörung vorliegt, bei der verstärkt Eisen über den Darm aufgenommen wird (primäre Eisenspeicherkrankheit) oder wenn z. B. bei wiederholten Bluttransfusionen mit den zugeführten roten Blutkörperchen übermäßig Eisen zugeführt wird (sekundäre Eisenspeicherkrankheit).

 

Der Körper kann ein Zuviel an Eisen nicht durch aktive Ausscheidung ausgleichen. Eisen, das weder an Transferrin im Blut gebunden oder als Ferritin gespeichert werden kann, liegt dann als sogenanntes freies Eisen im Blut vor. 

 

Gastrointestinal Trakt:

Im medizinischen Sprachgebrauch wird der Verdauungstrakt oder Magen-Darm-Trakt als Gastrointestinaltrakt bezeichnet, wobei man zwischen oberem und unterem Gastrointestinaltrakt unterscheidet. Zum oberen Verdauungstrakt gehören Speiseröhre und Magen. Der Darm mit seinen verschiedenen Abschnitten ist der untere Verdauungstrakt.

 

Die klinischen Studien befassen sich besonders mit der Entwicklung neuer Chemotherapien bei Krebserkrankungen im Gastrointestinaltrakt.

Mammakarzinom:

Brustkrebs (Mammakarzinom) ist der häufigste bösartige Tumor der Brustdrüse. Die meisten Erkrankungen treten sporadisch auf; es gibt aber sowohl erbliche als auch erworbene Risikofaktoren. Neben der Heilung sind der Erhalt der betreffenden Brust und vor allem der Lebensqualität erklärtes Ziel der medizinischen Behandlung. Die Therapie besteht in der Regel in einer an das Erkrankungsstadium angepassten Kombination aus Operation sowie Zytostatika-, Hormon- und Strahlentherapie. Neue Ansätze aus dem Gebiet der Krebsimmuntherapie werden außerdem durch monoklonale Antikörper ermöglicht. 

 



Ovarialkarzinom:

 

Das Ovarialkarzinom oder Eierstockkrebs ist eine bösartige Erkrankung der Eierstöcke. Diese Erkrankung gehört zu den kompliziertesten und prognostisch ungünstigsten Krankheitsbildern in der Medizin. Trotz optimaler Therapie entwickeln ca. 75 - 80% der Patientinnen ein Rezidiv innerhalb der ersten Jahre nach Diagnose und gelten dann als unheilbar. Zum besseren Verständnis dieser Erkrankung werden Langzeitbeobachtungen durchgeführt.

 

Sarkome:

Hierbei handelt es sich um bösartige Tumoren des Weichteilgewebes (überwiegend des Bindegewebes, selten des Knochens). Sie machen maximal 1% aller bösartigen Tumoren bei Erwachsenen aus. Die weitaus häufigere Tumorform stellen die Karzinome dar, die histologisch vom Epithelgewebe (= Gewebe, welches unsere Organe von außen und innen bedeckt oder auskleidet) abstammen. Die Therapie besteht in der operativen Entfernung sowie der ergänzenden Chemotherapie. In unseren laufenden Studien befassen wir uns nur mit den gynäkologischen Sarkomen.

 

Endometriose und Sonstiges:

Die Erkrankung Endometriose ist definiert als das Vorkommen von endometriumartigen Zellverbänden außerhalb des Uterus. Die typischen Symptome sind chronische Unterbauchschmerzen und zyklusabhängige Beschwerden beim Harnlassen oder beim Stuhlgang.

 

 

 
 

 

Falls Ihr Krankheitsbild hier nicht aufgeführt ist, Sie aber Interesse haben, an einer Studie teilzunehmen, setzen Sie sich bitte mit uns in Verbindung.